Partnerschaft zwischen Alemannia Aachen Frauen und Eintracht Warden weiter auf einem guten Weg
Am Freitag fand auf der Platzanlage des VfL Eintracht Warden das jährliche Treffen im Rahmen der bestehenden Partnerschaft mit der Frauen-und Mädchenabteilung des Aachener TSV Alemannia e.V. statt.
Zum gemeinsamen Austausch kamen Gerti Minartz, Abteilungsleiterin der Alemannia, und René Zschiesche, Jugendleiter der Alemannia, nach Warden. Seitens der Eintracht nahmen der Vorsitzende Mario Kappes sowie Jugendleiter Philipp Matuschek an dem Gespräch teil.
Im Mittelpunkt stand zunächst der allgemeine Austausch über die aktuelle Situation in beiden Vereinen und ihren Jugendabteilungen. Dabei wurden sowohl positive Entwicklungen und sportliche Erfolge als auch die Herausforderungen im täglichen Vereins- und Jugendfußball thematisiert. Ebenso wurde die bisherige Zusammenarbeit reflektiert und über weitere Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung gesprochen, beispielsweise durch die Austragung von Spielen beim jeweiligen Partnerverein, gemeinsame Veranstaltungen oder weitere gemeinsame Aktionen.
Unkomplizierter Austausch im Sinne der Spielerinnen
Wichtige Grundpfeiler der Kooperation sind dabei bewusst kurze Wege und möglichst einfache Rahmenbedingungen für die Spielerinnen. Spielerinnen benötigen keine gesonderte Trainingsfreigabe, um beim jeweiligen Partnerverein an einem Training teilzunehmen.
Sollte sich eine Spielerin anschließend für einen Wechsel zum Partnerverein entscheiden, verzichten beide Vereine gegenseitig auf Ausbildungsentschädigungen beziehungsweise Sperren. Diese Regelung gilt ausdrücklich in beide Richtungen und soll sicherstellen, dass stets die sportliche und persönliche Entwicklung der Spielerinnen im Vordergrund steht.
Beide Seiten bewerten die Zusammenarbeit auch nach den bisherigen Erfahrungen als sehr hilfreich, unkompliziert und wertschätzend.
Mädchen- und Frauenfußball in Warden stark aufgestellt
Auch bei Eintracht Warden hat sich der Mädchen- und Frauenfußball in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Mittlerweile stellt der Verein mit einer E-, D- und C-Mädchenmannschaft sowie einer Damenmannschaft ein breites Angebot für Fußballerinnen unterschiedlicher Altersklassen.
Dabei stechen immer wieder talentierte Spielerinnen hervor, die perspektivisch das Potenzial besitzen, den nächsten sportlichen Schritt zu gehen und den Sprung zur höherklassigen Alemannia nach Aachen zu schaffen.
Dass dieser Weg funktioniert, zeigen die vergangenen beiden Jahre: Drei Spielerinnen aus dem Nachwuchs von Eintracht Warden haben in diesem Zeitraum den Schritt zur Alemannia nach Aachen gewagt. Darauf ist der Verein besonders stolz. Gleichzeitig ist dies eine schöne Bestätigung für die geleistete Nachwuchsarbeit und für den Mehrwert der bestehenden Kooperation.
Beide Vereine möchten die Partnerschaft auch künftig fortführen und weiter mit Leben füllen. Das gemeinsame Ziel bleibt, den Mädchen- und Frauenfußball in der Region nachhaltig zu fördern und talentierten Spielerinnen bestmögliche Entwicklungsperspektiven zu bieten.





